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Gastgewerbe · Deutschland

Gastgewerbe-Jobs in Deutschland, mit Visumsunterstützung.

Deutschlands Hotels, Restaurants und Küchen fehlt es an ausgebildetem Personal, und es gibt echte Visa-Wege für qualifizierte internationale Fachkräfte — das Fachkräftevisum für Personen mit einem anerkannten Ausbildungsberuf wie Koch, und die Chancenkarte für qualifizierte Arbeitsuchende. Wir sagen Ihnen ehrlich, wer infrage kommt.

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Die Wege

Wege & wer infrage kommt

Es gibt zwei realistische Wege für international angeworbene Fachkräfte im Gastgewerbe, mit einem Arbeitsvisum nach Deutschland zu ziehen — beide bauen auf Qualifikationen auf, nicht nur auf Erfahrung.

Das Fachkräftevisum ist der Hauptweg für Personen, die bereits über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen — zum Beispiel als ausgebildeter Koch — sowie über ein Stellenangebot eines deutschen Arbeitgebers. Seit November 2023 muss die aufgenommene Tätigkeit nicht mehr exakt der eigenen Qualifikation entsprechen, sie muss jedoch nach deutschen Maßstäben eine „qualifizierte" Tätigkeit sein, und die Bundesagentur für Arbeit ist an der Genehmigung beteiligt (Handbook Germany, 2024).

Die Chancenkarte ist ein Weg für Arbeitsuchende. Sie erlaubt qualifizierten Personen, für bis zu 12 Monate nach Deutschland zu kommen, um Arbeit zu suchen und währenddessen in Teilzeit zu arbeiten. Sie verfügen entweder über eine vollständig anerkannte Qualifikation (der direkte Weg) oder erreichen mindestens 6 Punkte in einem Punktesystem, das Qualifikation, Erfahrung, Sprache und Alter berücksichtigt. Erforderlich sind eine mindestens zweijährige Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss sowie ein Nachweis über finanzielle Mittel von etwa 1.091 € pro Monat bzw. rund 13.092 € für das Jahr (Stand 2025) (mygermanuniversity.com, 2025/2026).

Ein ehrliches Wort zu ungelernten Tätigkeiten. Servicekräfte, Barpersonal oder Küchenhilfen ohne anerkannte Ausbildung im Hintergrund lassen sich nur schwer sponsern, weil das deutsche Arbeitsvisum-System auf anerkannten Qualifikationen aufbaut. Ein ausgebildeter Koch lässt sich weit leichter vermitteln als eine ungelernte Kraft. Wenn Sie noch keinen anerkannten Ausbildungsberuf haben, kann sich der Punkte-Weg der Chancenkarte trotzdem lohnen — prüfen Sie Ihre Eignung, bevor Sie sich auf etwas festlegen.

Stellen, die wir vermitteln

Köche & Köchinnen (Koch)Chefs de partieRestaurant & F&BHotel-RezeptionHousekeeping-SupervisorKonditorei & BäckereiHotelmanagement
Anerkennung

Anerkennung für Gastgewerbe-Berufe

Für das Fachkräftevisum muss Ihre ausländische Qualifikation in der Regel in Deutschland bewertet und anerkannt werden — ein Verfahren, das als Anerkennung bezeichnet wird —, damit sie einer deutschen Berufsausbildung gleichgestellt wird. Die Anerkennung wird normalerweise vor oder parallel zum Visumantrag geregelt, und der Nachweis darüber gehört zu den erforderlichen Unterlagen (Handbook Germany, 2024).

Für Gastgewerbe-Berufe wie Koch erfolgt die Anerkennung über das offizielle deutsche Anerkennungssystem (anerkennung-in-deutschland.de), und Qualifikationen lassen sich mit der Anabin-Datenbank abgleichen. Die Bewertung vergleicht Ihre Ausbildung und Ausbildungsstunden mit dem deutschen Standard; bei Lücken kann eine Anpassungsqualifizierung oder zusätzliche Fortbildung verlangt werden. Koch gehört zu den Berufen, die sich vergleichsweise klar bewerten lassen, da Deutschland Köche über eine klar definierte Ausbildung qualifiziert.

Viele Berufe in Hotellerie und Gastronomie sind keine streng „reglementierten" Berufe, was die praktische Situation flexibler machen kann — doch für das Visum ist eine anerkannte Qualifikation der Schlüssel zum Fachkräfteweg. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Ihr konkretes Zeugnis voraussichtlich anerkannt wird, bevor Sie Zeit und Aufwand in das Verfahren investieren.

Sprache

Welches Deutsch brauchen Sie?

Das Gastgewerbe in Deutschland ist größtenteils deutschsprachig, daher ist Sprache ein echter Faktor und keine bloße Formalität. Gästenahe Stellen — Rezeption, Restaurantservice, Arbeit in einer geschäftigen Küchenbrigade — erwarten in der Regel arbeitsfähige Deutschkenntnisse, oft etwa A2 bis B1, und Arbeitgeber verlangen dies häufig ausdrücklich.

Der Punkte-Weg der Chancenkarte akzeptiert formal mindestens A1-Deutsch oder B2-Englisch, doch das ist ein Mindestwert für das Visum — keine Garantie, dass ein Hotel oder Restaurant Sie ohne bessere Deutschkenntnisse einstellt. Wer frühzeitig in Deutsch investiert, erweitert seine Möglichkeiten meist erheblich, und auch der Alltag außerhalb der Arbeit wird dadurch deutlich einfacher.

Gehalt & Nachfrage

Gehalt & Nachfrage

Der gesetzliche Mindestlohn bildet die Untergrenze: Er liegt ab dem 1. Januar 2026 bei 13,90 € pro Stunde, nach 12,82 € in 2025, mit einer weiteren geplanten Erhöhung auf 14,60 € für 2027 (iamexpat.de / Mindestlohnkommission, 2025–2026). Ausgebildete Köche und erfahrene Fachkräfte im Gastgewerbe verdienen in der Regel mehr als den Mindestlohn, und das Gehalt variiert stark je nach Region, Arbeitgeber, Erfahrungsstufe und danach, ob Trinkgeld oder Unterkunft Teil des Pakets sind. Verstehen Sie alle Angaben als Näherungswerte und prüfen Sie das konkrete Angebot.

Zur Nachfrage: Das deutsche Gastgewerbe hat seit Jahren Schwierigkeiten, qualifizierte Stellen zu besetzen, und Branchenverbände sehen internationale Anwerbung zunehmend als Teil der Lösung. Besonders Hotels und Restaurants berichten von anhaltenden Engpässen bei ausgebildeten Köchen und Servicekräften. Diese Nachfrage ist real, richtet sich aber am stärksten an Personen, die qualifiziert sind und auf Deutsch arbeiten können — genau darauf konzentrieren wir uns.

Möchten Sie das größere Bild sehen? Lesen Sie unseren Ratgeber zum deutschen Arbeitsvisum oder stöbern Sie in allen unseren Länder-Ratgebern.

Unsere Rolle

Wie Bespoke hilft

Wir arbeiten sowohl mit Arbeitgebern als auch mit Kandidaten zusammen und können Ihnen daher ehrlich sagen, was realistisch ist. Beim Umzug ins deutsche Gastgewerbe helfen wir Ihnen zu verstehen, welcher Weg zu Ihrem Profil passt, prüfen mit Ihnen, ob Ihre Qualifikation voraussichtlich anerkannt wird, und vermitteln Sie an echte gesponserte Stellen, statt Sie Sackgassen hinterherzuschicken. Passt eine Stelle zu Ihnen, koordinieren wir die Visumsformalitäten und die Umzugsunterstützung von Anfang bis Ende.

Der beste erste Schritt ist einfach: Senden Sie Ihren Lebenslauf, und wir prüfen Ihre Eignung, oder nutzen Sie den Eignungs-Check für eine sofortige Einschätzung Ihrer Möglichkeiten.

Gastgewerbe-Jobs in Deutschland — Häufige Fragen

Kann ich ohne formale Qualifikation gesponsert werden? +

Das ist deutlich schwieriger. Die wichtigsten deutschen Arbeitsvisa-Wege bauen auf anerkannten Berufsausbildungen auf, daher lässt sich ein ausgebildeter Koch weit leichter vermitteln als eine ungelernte Küchen- oder Servicekraft. Ohne anerkannte Qualifikation kann der Punkte-Weg der Chancenkarte noch eine Option sein, wenn Sie einschlägige Erfahrung und Sprachkenntnisse nachweisen können.

Welcher Aufenthaltstitel passt am besten zu Beschäftigten im Gastgewerbe? +

Wenn Sie eine anerkannte Qualifikation und ein Stellenangebot haben, ist in der Regel das Fachkräftevisum der richtige Weg. Wenn Sie zur Arbeitssuche einreisen möchten, erlaubt die Chancenkarte qualifizierten Personen einen Aufenthalt von bis zu 12 Monaten und Teilzeitarbeit während der Suche. Was am besten passt, hängt von Ihrer Qualifikation, Erfahrung und Ihren Sprachkenntnissen ab.

Muss ich Deutsch sprechen? +

Gästenahe Stellen im Gastgewerbe erwarten in der Regel arbeitsfähige Deutschkenntnisse, oft etwa A2 bis B1, und Arbeitgeber verlangen dies häufig ausdrücklich. Der Punkte-Weg der Chancenkarte akzeptiert mindestens A1-Deutsch oder B2-Englisch, doch die tatsächliche Arbeit in Hotels und Restaurants läuft größtenteils auf Deutsch ab — Sprache ist also ein echter Faktor.

Muss meine Qualifikation zuerst anerkannt werden? +

Für das Fachkräftevisum muss Ihre Qualifikation in der Regel bewertet und anerkannt werden (Anerkennung), damit sie einer deutschen Berufsausbildung gleichgestellt wird. Die Anerkennung wird normalerweise vor oder parallel zum Visumantrag geregelt.

Mit wie viel Gehalt kann ich rechnen? +

Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland liegt ab dem 1. Januar 2026 bei 13,90 € pro Stunde (nach 12,82 € in 2025) und bildet die Untergrenze. Ausgebildete Köche und erfahrene Fachkräfte im Gastgewerbe verdienen in der Regel mehr als den Mindestlohn, und das Gehalt variiert je nach Region, Arbeitgeber und Position.

Nur unverbindliche Informationen, Stand 2026, Änderungen vorbehalten. Diese Seite bietet allgemeine Orientierung und stellt keine Rechts- oder Einwanderungsberatung dar. Aufenthaltstitel, Gehaltsschwellen, Anerkennungs- und Sprachanforderungen werden von den deutschen Behörden festgelegt, und jeder Fall wird individuell geprüft. Bestätigen Sie aktuelle Regelungen bitte immer bei offiziellen Quellen oder einer qualifizierten Beratungsstelle, bevor Sie Entscheidungen treffen.

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